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))) beo lebt! |
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![]() 75 Jahre und kein bisschen leiseAm Freitag dem 17.11.2006 kann es zu einem ganz besonderen Treffen im Keller des Cyriakus-Gemeindehauses: Die Sippe Beowulf der Heliand-Pfadfinderschaft feierte ihren 75. Geburtstag. Am 17.11.1931 wurde die Sippe ausgerufen. Damit begann die Ära, zunächst jedoch in der Markusgemeinde in Frankfurt. Erst in den 70er Jahren wurde die Arbeit in Rödelheim aufgenommen. Seit dieser Zeit sind wir immer wieder bemüht, Jungen ab 10 Jahren den Nachmittag durch wöchentlich stattfindenden Gruppenstunden, und die Ferien durch Zeltlager und Fahrten zu versüßen. Und dies scheinbar mit Erfolg, denn sonst hätten wir nicht Geburtstag feiern können. Für die aktiven Gruppenleiter begannen die Vorbereitungen für das Jubiläum schon einige Zeit im Voraus. In den Gruppenstunden wurde ein Theaterstück geprobt, es mussten Bilder eingescannt und der Ablauf geplant werden. Nicht zuletzt mussten auch die Gäste zum Geburtstag eingeladen werden, denn ein Geburtstag ohne Gäste ist unvorstellbar. Eingeladen waren alle ehemaligen Mitglieder der Sippe Beowulf, deren Adressen noch bekannt und aktuell waren. Zusätzlich waren auch stellvertretend für die Gemeinde Pfarrer Schneider, Pfarrerin Klee und Frau Kroneisen eingeladen sowie unsere Stammesfreunde aus der Gethsemanegemeinde. Die Ehemaligen wurden gebeten, sich am Programmablauf mit Geschichten und Bildern aus ihrer Zeit zu beteiligen. Diesem Aufruf folgten mehr als 40 ehemalige Pfadfinder. Es waren Vertreter aus allen Epochen der Sippengeschichte anwesend. So konnte eine nahezu lückenlose Biographie der Sippe geschildert werden.
Mit fortschreitender Stunde und immer mehr Bildern und Geschichten wurde das Funkeln und Strahlen in den Augen so manches Ehemaligen immer stärker. Alte Erinnerungen kamen auf, was nicht zuletzt an den vom Feuer verrauchten Gerüchen der Zeltbahnen lag, welche in den Schränken lagern. Geschichten aus vergangen Tagen, die heute nahezu unvorstellbar wären, wurden erzählt. Zum Beispiel als die Fahrtengruppe den Rhein überqueren wollte und weit und breit keine Brücke zu sehen war. Nur der Fährmann, auf der anderen Flussseite liegend, der bereits den Feierabend genoss. Einfallsreich wie die Pfadfinder so sind, packten sie ihre Fanfaren aus und tröteten so lange, bis der Fährmann seine Feierabendruhe aufgab, um die Pfadfinder auf die andere Flussseite zu überführen. So geschehen in den 60er Jahren. Alles in allem ein rundum gelungener Abend, der kein Ende nehmen wollte. Letztendlich gingen alle glücklich und voller alter und neuer Erinnerungen nach Hause, in Vorfreude auf das nächste Jubiläum der Sippe Beowulf.
Vielen Dank für diesen wunderschönen Abend, oder wie der Pfadfinder sagt: „Gut Pfad“! Heico Steinmetz
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